Hämorrhoiden-Behandlung

Wie werden Hämorrhoiden behandelt?

Die konservative Behandlung ist abhängig vom Stadium der Erkrankung (Empfehlungen Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie). Prinzipiell gibt es nicht-chirurgische (konservative) und chirurgische Behandlungsmöglichkeiten. Dr. med. Bernd Wörner, Facharzt für Proktologie, klärt Patienten nach der Untersuchung ausführlich über die Schwere der Krankheit auf und leitet Stadien gerechte Maßnahmen ein.

Allgemeine Maßnahmen
Zur Vermeidung von Hämorrhoiden sowie zur Unterstützung der Behandlung sind folgende Maßnahmen sinnvoll:

  • Ballaststoffreiche Ernährung: Zum Beispiel geschrotete indische Flohsamenschalen
  • Genügende Flüssigkeitszufuhr: Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter Wasser
  • Vermeiden Sie heftiges Pressen beim Stuhlgang
  • Verzichten Sie unbedingt auf Abführmittel
  • Angemessene Analhygiene mit lauwarmen Wasser. Vermeiden Sie Seifen und Feuchttücher
  • Vorsichtiges Abtrocknen des Analbereiches ohne Rubbeln oder Reiben


Nicht-chirurgische Therapiemöglichkeit: Topisch durch Salbenapplikation

Ziel ist es das breite Spektrum von Symptomen wie Schmerz, Brennen, Juckreiz, Entzündung, Schwellung und Sekretion zu beeinflussen. Dies kann oft mit entsprechenden Salben vorgenommen werden. Je nach Beschwerdebild wird eine entsprechende topische Therapie eingeleitet.

Nicht-chirurgische Therapiemöglichkeit: Invasiv nicht operativ

Diese Behandlungen sollten von proktologisch erfahrenen Chirurgen oder Gastroenterologen durchgeführt werden. Die meisten Eingriffe werden ambulant ohne Betäubung, mit Hilfe eines Proktoskopes durchgeführt. Nach dem Eingriff kann es vorübergehend für ein bis fünf Tage zu leichten analen Nachblutungen, eventuell auch Schmerzen und vermehrtem „Stuhldrang“ kommen.

  • Sklerosierung nach Blond/ Blanchard – Hämorrhoiden Grad I
    Behandlung mittels Verödung, ähnlich wie bei Krampfadern an Beinen. Unter proktoskopischer Sicht wird in zwei bis drei wöchigen Abständen mehrmals eine Injektion von Sklerosierungsmitteln (mit Aetoxysklerol / Polidocanol 1%) verabreicht. Die Hämorrhoiden zeigen daraufhin eine Entzündungsreaktion, die daraus resultierende Vernarbung führt zu einer „Schrumpfung“ der Hämorrhoiden.
  • Gummiringligatur nach Barron – Hämorrhoiden Grad II
    Unter proktoskopischer Sicht wird alle drei bis vier Wochen ein kleiner Gummiring im Bereich der Hämorrhoidalknoten gesetzt. Das abgeschnürte Gewebe fällt ab und wird mit dem Stuhl ausgeschieden. Nach drei bis sieben Tagen kann es zu einer Blutung kommen, die völlig normal ist. Das Verfahren ist schmerzfrei durchführbar. Ein leichtes Fremdkörpergefühl und / oder Stuhldrang kann bis zum Abfallen der abgebundenen Hämorrhoide zu spüren sein.

Operativ – Hämorrhoidektomie – Hämorrhoiden Grad III oder IV

Bei großen Hämorrhoiden wird die operative Entfernung der vergrößerten Hämorrhoidalknoten meist durch einen Chirurgischen Proktologen in Vollnarkose durchgeführt.


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