Sehnen- und Weichteilverletzungen

Unter Weichteilverletzungen versteht man jede Art von Wunden mit oder ohne begleitende Knochenbrüche sowie Verletzungen im Körperinneren wie stumpfe Sehnen-(ab)risse oder Zerreißungen, häufig Achillessehne, Kniescheibensehne oder auch Bizepssehne in der Ellenbeuge.

Spektrum der Sehnen- und Weichteilverletzungen in der CPO

  • Akute Sehnenverletzungen an Schulter-, Ellenbogen-, Knie- und Sprunggelenk
  • Akute Sehenverletzungen der Hand und Langfinger (Skidaumen mit Gelenkinstabilität)
  • Chronische Sehnenscheidenentzündungen
  • Chronisch rezidivierende Epicondylitiden (Tennis- und Golferarm)
  • Achillessehnenruptur

Zur Vermeidung von Funktionseinschränkungen und Folgeschäden müssen diese Verletzungen gegebenenfalls operativ behandelt werden, um eine frühfunktionelle Nachbehandlung überhaupt zu ermöglichen. Die operative Behandlung kann erfolgen durch direkte Naht, Refixierung an Knochen. Zum Beispiel durch so genannte Anker oder Bohrlöcher, indirekte oder direkte Naht wie bei der Achillessehnenruptur. Oftmals ist eine Schienen- oder Orthesennachbehandlung beziehungsweise Entlastung erforderlich, denn die Heilungszeit von Sehnen kann sehr lang sein und Naht oder Refixierung sind nicht sofort belastbar.

Bandverletzung von Gelenke werden je nach Gegebenheit durch Naht, Anker (Skidaumen), Ersatzplastik durch körpereigenes Material (vorderes oder hinteres Kreuzband) oder auch konservativ behandelt. Beim sogenannten Außenbandriß am oberen Sprunggelenk in einer Knöchelschiene.

Operation der Achillessehnenruptur - Achillessehnennaht (Offene Operation)

Zur Wiederherstellung der Kontinuität der Sehne kann bei vollständig gerissener Sehne oder bei Teilrupturen mit fehlender Annäherung der Sehnenenden im Ultraschall eine Sehnennaht durchgeführt werden. Bei der offenen Naht kommen in Abhängigkeit von der Art der Ruptur verschiedene Nahttechniken zum Einsatz. Die offene Naht ist eine Kombination mit einer entsprechenden Nachbehandlung. Im Hinblick auf das funktionelle Ergebnis und die Komplikationsrate erreicht die offene Naht die besten gesicherten Resultate.

Frühfunktionelle Nachbehandlung
Die funktionelle Nachbehandlung beginnt nach einer kurzen Ruhigstellungsphase von circa drei bis fünf Tagen. Anschließend ist das Tragen eines speziellen Achillessehnenentlastungsstiefels unter regelmäßiger physiotherapeutischer Anleitung für insgesamt zehn Wochen nach der Operation von entscheidender Bedeutung. Drei bis vier Monate nach der Operation kann der Patient zumeist seine sportlichen Aktivitäten wieder aufnehmen.

Konservative Therapie
Teilrupturen, bei denen eine gute Annäherung der Sehnenenden im Ultraschall nachgewiesen wurde, können ohne Operation (konservativ), behandelt werden. Nach kurzer Ruhigstellung des betroffenen Beines in Spitzfußstellung erfolgt eine frühfunktionelle Therapie im Spezialstiefel mit Absatzerhöhung unter intensiver und regelmäßiger physiotherapeutischer Betreuung. Die konservative Therapie ist auch für Patienten geeignet, bei denen eine operative Versorgung, beispielsweise aufgrund von Begleiterkrankungen, nicht in Frage kommt.


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