Proktologische Therapie

Proktologie ist ein überwiegend konservatives Fachgebiet der Medizin. Viele Beschwerden sind ohne operative Maßnahmen behebbar. Bei verschiedenen proktologischen Krankheitsbildern ist eine konservative Behandlungsphase Voraussetzung, um das Therapieziel nach Operationen zu erreichen.

Konservativ (ohne Operation)

Eine wesentliche Maßnahme ist die Beeinflussung der Stuhlbeschaffenheit (Stuhlregulation). Zu weicher Stuhl kann zu Stuhlschmieren und der daraus folgenden Erkrankung des Anoderms führen. Zu harter Stuhl kann zu Einrissen (Fissuren), Vorfällen und Hämorrhoiden führen, die bei nicht Ausheilung eine Operation notwenig machen.

Vielen Patienten gelingt die Stuhloptimierung bereits durch eine verstärkte Ballaststoffeinnahme. Desweiteren ist nahezu bei allen proktologischen Erkrankungen die Analpflege wichtig. Auf feuchtes Toilettenpapier sollte lieber verzichtet werden. Bei analem Wundsein (Analekzem) oder auch nur Juckreiz (Pruritus) ist die proktologische Vorstellung oft besser als die Selbstmedikation. Die Ursachen sind sehr vielfältig, eine gezielte Therapie ist wirksamer.

Das Hämorrhoidalleiden ist in den initialen Stadien meist konservativ durch Sklerosierung oder Gummibandligaturen gut zu beheben. Diese Therapieverfahren werden im Rahmen einer normalen ambulanten Vorstellung in der Praxis schmerzfrei durchgeführt.

Analfissuren (Risse in der Analhaut) im akuten Stadium werden konservativ behandelt. Zunächst kann man es mit speziellen Salben, die den Schließmuskel lockern, versuchen. Chronische Formen heilen unter konservativer Behandlung nur teilweise, eine Operation ist gegebenenfalls unumgänglich.

Eine Vielzahl von Beschwerden bei Beckenbodensenkung (Beckenbodeninsuffizienz) kann mit einfachen Methoden deutlich gebessert werden. Wichtig ist immer ein Trainingsprogramm zur Kräftigung der Schließmuskeln und des gesamten Beckenbodens. Diese kann durch die Anwendung von Biofeedback- und  Reizstromgeräten unterstützt werden. Zur Verbesserung der Stuhlentleerung sind auch hier wieder Ballaststoffe sinnvoll.

Operative Maßnahme

Wenige proktologische Krankheitsbilder erfordern operative Maßnahmen. Doch manche Krankheitsbilder können oder müssen chirurgisch angegangen werden. Hierzu gehören der Periproktische Abszeß, das Fistelleiden, Hämorrhoiden im Stadium III und IV, Feigwarzen, chronische Analfissuren, sowie die Entfernung von Anal-, Rektumpolypen zur histologischen Abklärung.

Vor einem chirurgisch-proktologischen Eingriff führt Dr. med. Bernd Wörner mit dem Betroffenen eine ausführliche Beratung und Aufklärung durch.


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